Mit allen Sinnen den Frühling genießen – Achtsamkeit leicht gemacht

von | März 9, 2025 | Blog, Resilienz | 0 Kommentare

Last Updated on 30. März 2025 by Claudia

Der Frühling ist endlich da! Die Tage werden länger, die Sonne wärmer, und überall beginnt es zu blühen. Die perfekte Zeit, um auch innerlich neu durchzustarten, oder? Wenn du dich oft gestresst und ausgepowert fühlst, dann schnapp dir diesen Moment als Einladung, mal bewusst innezuhalten. In diesem Artikel findest du jede Menge einfache, alltagstaugliche Tipps, die dir helfen, mehr Achtsamkeit in dein Leben zu bringen – ohne großen Aufwand, aber mit viel Wirkung.

 

Achtsamkeit beginnt oft mit der bewussten Wahrnehmung unserer Umgebung. Der Frühling bietet dafür eine perfekte Gelegenheit, denn die Natur erwacht zu neuem Leben. Statt gedankenverloren durch den Tag zu gehen, kannst du deine Sinne aktiv nutzen:

  • Sehen: Schau dich bewusst um. Welche Farben fallen dir auf? Wie verändert sich das Licht im Laufe des Tages? Beobachte die ersten Blüten, das frische Grün der Bäume oder das Funkeln der Morgensonne auf einer Wiese.
  • Hören: Nimm dir einen Moment, um bewusst den Geräuschen der Natur zu lauschen. Schließe die Augen und konzentriere dich nur auf das Zwitschern der Vögel, das Rauschen der Blätter oder das Summen der ersten Bienen.
  • Riechen: Der Frühling duftet! Atme tief ein und nimm den Geruch von frischer Erde, blühenden Blumen oder einem Frühlingsregen wahr.
  • Fühlen: Spüre die Wärme der Sonne auf deiner Haut, den Wind in deinen Haaren oder das weiche Gras unter deinen Füßen.
  • Schmecken: Genieße saisonale Lebensmittel wie frische Kräuter oder Salat und nimm diesen Geschmack ganz bewusst wahr.
Schneeglöckchen Claudia Kielmann Stark nach Trennung

Achtsam durch den Tag – Spaziergänge mit Wirkung

Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur dem Körper, sondern auch dem Geist gut. Ein achtsamer Spaziergang ist eine wunderbare Möglichkeit, um Stress abzubauen und den Kopf freizubekommen.

Statt einfach loszulaufen, setze dir bewusst das Ziel, die Natur um dich herum wahrzunehmen. Beobachte, wie sich die Bäume verändern, wie die Luft riecht und welche Geräusche du hören kannst. Versuche, nicht in Gedanken über deine To-Do-Liste oder den nächsten Termin abzuschweifen, sondern wirklich im Moment zu sein. Lass dein Handy in der Tasche und konzentriere dich ganz auf das Hier und Jetzt.

Vielleicht möchtest du auch das Gras, die Erde oder den Sand unter deinen Füßen spüren? Dann zieh deine Schuhe aus und laufe barfuß. Das bringt dich direkt in den Moment und stärkt gleichzeitig deine Verbindung zur Natur. Probiere es gerne aus.

 

Sofort entspannen – Atemübungen für mehr Ruhe

Wenn Stress dich fest im Griff hat, kann eine bewusste Atmung wahre Wunder wirken. Unsere Atmung ist direkt mit unserem Nervensystem verbunden – eine ruhige, tiefe Atmung signalisiert dem Körper, dass alles in Ordnung ist, und hilft, Anspannung zu lösen.

Probier diese einfache Atemübung aus:

    1. Setz dich bequem hin und schließ die Augen.
    2. Atme tief durch die Nase ein und zähle dabei bis vier.
    3. Halte den Atem für vier Sekunden an.
    4. Atme langsam durch den Mund aus und zähle wieder bis vier.
    5. Halte wieder den Atem für vier Sekunden an.
    6. Wiederhole die Übung für einige Minuten und spüre, wie du ruhiger wirst.
    Atemübung Quadrat Claudia Kielmann Stark nach Trennung

    Diese Übung kannst du jederzeit anwenden – morgens zum Start in den Tag, zwischendurch im Büro oder abends vor dem Schlafengehen.

    Möchtest du weitere Atemübungen ausprobieren? Dann findest du hier einen passenden Blogartikel „5 schnelle Atemübungen für deine Gesundheit“.

     

    Starte deinen Morgen achtsam

    Der Morgen legt den Grundstein für deinen ganzen Tag. Wenn du hektisch und gestresst in den Tag startest, zieht sich dieses Gefühl oft durch die nächsten Stunden. Eine achtsame Morgenroutine kann dir helfen, mit mehr Ruhe und Klarheit in den Tag zu gehen.

    Hier sind ein paar einfache Ideen:

    • Fenster auf und tief durchatmen: Frische Luft wirkt belebend und klärt den Geist.
    • Ein Glas warmes Wasser mit Zitrone trinken: Das regt den Stoffwechsel an und sorgt für einen sanften Start.
    • Leichte Bewegung: Ein paar Dehnübungen oder sanftes Yoga helfen, Verspannungen zu lösen.
    • Dankbarkeit notieren: Schreib drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Das lenkt den Fokus auf das Positive und hebt die Stimmung.

    Digital Detox – Weniger Bildschirm, mehr echtes Leben

    Wie oft erwischst du dich dabei, unbewusst durch dein Handy zu scrollen? Der Frühling ist die perfekte Zeit, um bewusster mit deiner digitalen Zeit umzugehen und wieder mehr echte Erlebnisse in dein Leben zu bringen.

    Versuche doch mal Folgendes:

    • Handyfreie Zeiten einplanen: Zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafengehen.
    • Social Media bewusst nutzen: Statt planlos durch Feeds zu scrollen, entscheide dich bewusst, was du sehen möchtest.
    • Mehr Offline-Zeit genießen: Lies ein Buch, geh spazieren oder triff dich mit Freunden – ganz ohne Ablenkung durch das Handy.

    Gedanken sortieren – Journaling für mehr Klarheit

    Schreiben kann unglaublich befreiend sein. Wenn dir tausend Gedanken durch den Kopf schwirren, hilft es, sie einfach aufzuschreiben. Journaling kann dir dabei helfen, deine Gefühle zu ordnen, dich selbst besser zu verstehen und klarer zu sehen. Willst du mehr darüber wissen, dann lies hier gerne meinen Blogartikel „Warum Journal schreiben sinnvoll ist und wie es geht“. Ich habe auch eine persönliche Bilanz zum Journaling geschrieben.

    Hier sind 5 Reflexionsfragen für dein Frühlingsjournal:

    1. Was gibt mir momentan Energie, und was raubt sie mir?
    2. Welche Frühlingsmomente habe ich bewusst wahrgenommen oder möchte ich wahrnehmen?
    3. Wann habe ich mich das letzte Mal mit der Natur verbunden gefühlt und wie kann ich das in meinem Leben etablieren?
    4. Was kann ich von der Natur über Geduld, Wachstum und Veränderung lernen?
    5. Wie kann ich mir selbst und anderen mehr Freude bereiten?
    Claudia Kielmann Stark nach Trennung Journal schreiben

    Dankbarkeit üben – kleine Momente wertschätzen

    Dankbarkeit kann dein Leben verändern. Sie hilft dir, den Blick auf das zu richten, was gut läuft, statt auf das, was fehlt. Nimm dir jeden Abend kurz Zeit und überlege: Wofür bin ich heute dankbar? Es müssen keine großen Dinge sein – ein freundliches Lächeln, ein Sonnenstrahl, ein schöner Moment mit einer Freundin. Schreib es auf und du wirst merken, wie sich dein Blick auf den Tag verändert.

    Das Aufschreiben deiner Dankbarkeit hat gleich mehrere Vorteile:

    • Bewusster Fokus – Beim Schreiben setzt du dich intensiver mit den positiven Momenten auseinander. Dein Gehirn registriert sie stärker, und du nimmst sie bewusster wahr.
    • Dauerhafte Erinnerung – Gedanken sind flüchtig, aber ein Dankbarkeitstagebuch kannst du immer wieder durchblättern. An schlechten Tagen erinnert es dich daran, dass es viele schöne Momente gibt.
    • Verstärkte Emotionen – Schreiben vertieft das Gefühl der Dankbarkeit. Es hilft dir, die positiven Emotionen stärker zu spüren und dadurch deine Stimmung langfristig zu verbessern.
    • Bessere Reflexion – Du erkennst Muster: Wofür bist du besonders oft dankbar? Was tut dir gut? Diese Erkenntnisse helfen dir, dein Leben bewusster zu gestalten.
    • Mentale Klarheit – Dankbarkeit aufzuschreiben lenkt deinen Fokus auf das Gute, statt dich in negativen Gedanken zu verlieren. Das stärkt deine innere Balance.
    • Langfristige Wirkung – Studien zeigen, dass regelmäßiges Dankbarkeitsschreiben das Wohlbefinden steigert und Stress reduziert. Es verändert langfristig deine innere Haltung.

    Wenn du dies schon länger praktizierst, dann baue diese Übung gerne (zusätzlich) in deinen Tagesablauf ein. Immer dann, wenn du wartest oder einfach nur einen Augenblick genießt, bedanke dich einfach für diesen Augenblick oder zähle die Momente auf, in denen du an diesem Tag schon Dankbarkeit empfunden hast.

     

    Frühjahrsputz für Körper und Geist

    Nicht nur dein Zuhause, sondern auch dein Geist kann von einem kleinen Frühjahrsputz profitieren. Jetzt ist die perfekte Zeit, um Ballast loszuwerden – sei es in Form von materiellen Dingen, alten Gewohnheiten oder negativen Gedanken.

    5 Ideen habe ich dir aufgeschrieben:

    1. Ordne dein Zuhause: Weg mit dem alten Kram! Räume aus, sortiere, entrümple. Alles, was du nicht mehr brauchst, darf gehen – genau wie der Staub vom Winter. Das schafft nicht nur mehr Platz in deiner Wohnung, sondern auch in deinem Kopf. Dies kannst du gut mit dem „normalen“ Frühjahrsputz verbinden.
    2. Sortiere deinen Kleiderschrank aus: Welche Klamotten trägst du wirklich? Alles, was du im letzten Jahr nicht angezogen hast, darf gehen. Spende, verkaufe oder verschenke es – das macht nicht nur Platz, sondern auch glücklich.
    3. Lass alte Gedanken los: Überlege, welche Sorgen oder Ängste dich belasten und wie du sie loslassen kannst. Mehr zum Thema Loslassen und wie du etwas loslassen kannst, findest du hier.
    4. Ernähre dich bewusst: Der Frühling steckt voller neuer Energie – und das kannst du mit der richtigen Ernährung spüren. Setze auf frische, leichte Gerichte und probiere es mal mit selbst angebauten Kräutern wie Kresse. Geht super einfach: ein bisschen Samen auf feuchtes Küchenpapier streuen, wachsen lassen und als Topping über dein Essen geben. Sofort mehr Frische und Vitamine!
    5. Digitale Entgiftung: Räume dein Smartphone auf: Welche Apps brauchst du wirklich? Welche Social-Media-Accounts tun dir gut – und welche ziehen nur Energie? Lösche, entfolge, schaffe mehr digitale Leichtigkeit!
    Frühling Bachlauf Claudia Kielmann Stark nach Trennung

    Fazit: Nutze den Frühling als Neuanfang

    Der Frühling zeigt uns, wie schön Veränderung sein kann. Warum also nicht diese Energie für dich nutzen? Starte mit kleinen Schritten, probiere neue Routinen aus und genieße die frische, leichte Stimmung dieser Jahreszeit. Achtsamkeit muss nicht kompliziert sein – oft sind es die kleinen Momente, die den größten Unterschied machen. Welche Idee setzt du jetzt gleich als erstes um?

     

    Möchtest du mehr wissen, wie du Achtsamkeit in dein Leben ganz leicht integrieren kannst? Dann melde dich zu einem Kennenlerncall an und wir klären, wie ich dich dabei unterstützen kann.   

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    Wer schreibt hier?

    Portraitfoto Claudia Kielmann, Coach "Stark nach Trennung"

    Ich bin Claudia, und als Trennungscoach unterstütze ich Frauen in Trennungssituationen. In meinen Blogbeiträgen findest du mein Wissen und meine Erfahrungen rund um die Themen "Trennung" und "Persönlichkeits-entwicklung".


    Checkliste Trennung Claudia Kielmann

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