Mein Motto für 2024: Nicht „entweder – oder“, sondern „sowohl – als auch“!

von | Jan 8, 2024 | Blog, Business | 0 Kommentare

Last Updated on 16. Januar 2024 by Claudia

Bislang habe ich noch nie ein Motto des Jahres gewählt, also warum diesmal? Die Antwort erfährst du in meiner persönlichen Geschichte zu meinem Motto 2024.

 

Dazu muss ich ein bisschen ausholen: Im vergangenen Jahr hat mich eine Frage immer wieder beschäftigt: „Möchte ich mich beruflich auf die Dozententätigkeit fokussieren oder auf die des Coaches?“ ständig war ich hin und hergerissen. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Teilweise hat diese Entscheidungsfrage mich regelrecht blockiert.

Deshalb war dies auch die Frage, die ich auf meiner Wüstentour im November klären wollte. Ich wollte die Stille und Ruhe der Sahara nutzen, um über diese Frage nachzudenken. Jeden Tag aufs Neue habe ich überlegt. Was möchte ich gerne, aber auch, was hat die bessere finanzielle Aussicht.  Auch die Frage, woran hängt mein Herz mehr, war nicht einfach zu beantworten: Ich liebe meine Dozententätigkeit sehr, andererseits liebe ich es auch, Menschen bei der Weiterentwicklung zu unterstützen, ihnen zu helfen, sich selbst zu finden. An jedem neuen Tag habe ich darüber gegrübelt.

In der Mitte der Wüstentour bekamen wir einen schweren Sandsturm. An dem Tag hat Miriam Wüthrich für jeden von uns Frauen die Tarotkarten gelegt. Auch hier habe ich meine Frage innerlich wieder mitgenommen. Interessanterweise konnte mir auch die Karte keinen Anhaltspunkt geben, sondern im Gegenteil, sie verwirrte mich noch mehr. Auch eine Zusatzkarte gab mir keine Antwort. Ich war in meinen festgefahrenen Denken so blockiert, dass ich die Antwort der Karten nicht sehen konnte.

Die weiteren Tage in der Wüste haben mir weiterhin keine Anhaltspunkte gegeben, was für mich besser ist, wo mein Herz mehr dranhängt. So bin ich, was diese Frage angeht, ergebnislos nach Hause gefahren.

Zu Hause habe ich neue Pläne geschmiedet. Ich habe weiter meine Dozententätigkeit vorangetrieben. Aber ich habe auch neue Pläne für mein „Stark nach Trennung“-Business entwickelt. Denn egal, wie viel ich nachgedacht habe, eine Entscheidung war für mich nicht möglich. Deshalb habe ich die Entscheidungsfindung einfach vertagt. Ich bin davon ausgegangen, die Antwort wird mich finden.

Und genau dies ist auch passiert. In den ersten Tagen des Jahres war mir mit einmal sonnenklar. Ich muss mich gar nicht entscheiden, denn keiner verlangt von mir, dass ich mich entscheiden muss. Na klar, jeder Coach hat mir gesagt: „du musst dich spitz positionieren“ und „Du musst dich entscheiden“, aber dies wollte und konnte ich ja nicht.

Deshalb saß ich an einem Morgen am Küchentisch und mir war ganz klar: ich kann sowohl meiner Dozententätigkeit nachgehen als auch meinem geliebten Coaching. So ist mein Motto geboren worden:  nicht „entweder – oder“, sondern „sowohl – als auch“.

 

 

Diese Auswirkungen werden mein Motto und andere Vorsätze auf mein Leben und mein Business haben

 

  1.  Die wichtigste Auswirkung ist: ich mache mir keinen Stress mehr mit einer Entscheidung und kann jetzt ruhiger meine Aufgaben erledigen.
  2. Ich werde auf meiner Webseite „Stark nach Trennung“ eine separate Landingpage für meine Dozententätigkeit bauen. Hier kann ich dann meine Themen für Vorträge unterbringen, denn ich habe einige verschiedene Schwerpunkte. Sei gespannt, was für Themen du in ein paar Wochen dort findest.
  3. Weiterhin werde ich freudestrahlend neue Anfragen für Vorträge annehmen und ausarbeiten, dabei ist es egal, ob es von einem Unternehmen, einem Verein oder einer Hochschule kommt.
  4. Ich werde meine Arbeitskraft aufteilen müssen und dürfen, denn ich habe ich nun zwei verschiedene Standbeine.
  5. Zukünftig werde ich mir nicht mehr solchen Stress machen, wenn ich Entscheidungen treffen muss. Auch hier werde ich eher nach meinem Herz und weniger nach meinem Kopf gehen, denn genau das war, glaube ich, die Schwierigkeit bei dieser Entscheidung. Mein Kopf wollte die Herz-Entscheidung nicht akzeptieren, denn ich habe in den letzten Jahrzehnten verlernt, auf mein Herz zu hören.
  6. Dadurch, dass ich beides weiterhin mache, bin ich zufriedener und kann auch mehr meine Scanner-Persönlichkeit ausleben.
  7. Leider bedeutet dies auch, dass die Gefahr besteht, dass ich noch weniger Zeit für mich selbst habe werde. Da ich im letzten Jahr lernen musste, dass mir dies weder körperlich und seelisch guttut, werde ich noch mehr lernen müssen, den Spruch „Better done, than perfect“ umzusetzen und gleichzeitig muss ich nicht immer alles machen. So wird sicher das eine oder andere einfach hinten runterfallen, aber auch dies darf sein.
  8. Trotz allem werde ich einen anderen Vorsatz für 2024 durchsetzen. Ich werde jeden Monat etwas Neues erkunden, eine Weiterbildung oder ein Netzwerktreffen in Präsenz besuchen. Darauf freue ich mich jetzt schon.
  9. Ich werde mehr als regelmäßig wieder „richtigen“ Sport betreiben. Ich habe gemerkt, dass mir der Ausgleich vom vielen Sitzen im letzten Jahr gefehlt hat. Dies habe ich bereits in den letzten Wochen umgesetzt und habe festgestellt, dass ich viel glücklicher und zufriedener bin.
  10. Außerdem werde ich meine „Pflichtaufgaben“ so anlegen, dass Sie mir auch gleichzeitig Freude bereiten. Hierbei bin ich aber noch gespannt, ob und wie ich das immer umsetzen kann.

Nachdem die Last dieser schwierigen Entscheidung von mir abgefallen ist, habe ich wieder mehr Elan und Freude bei der Arbeit und privat. Deshalb freue ich mich sehr auf dieses Jahr 2024, mit allem, was es mir bringt.

 

Wie geht es dir? Hast du auch eine schwierige Entscheidung zu treffen und weißt nicht wie? Dann vereinbare gerne ein Telefongespräch mit mir zum Kennenlernen, in dem wir klären, wie es bei dir weitergehen kann.

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Wer schreibt hier?

Portraitfoto Claudia Kielmann, Coach "Stark nach Trennung"

Ich bin Claudia, und als Trennungscoach unterstütze ich Frauen in Trennungssituationen. In meinen Blogbeiträgen findest du mein Wissen und meine Erfahrungen rund um die Themen "Trennung" und "Persönlichkeits-entwicklung".


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